Enrichment

Rückblick auf das Seminarwochenende unserer Hundewirt*innen

Für alle, die noch nicht wissen, was Enrichment überhaupt ist, kommt hier eine kurze Erläuterung: Ursprünglich stammt die Methodik aus der Zootierhaltung und hat sich ihren Weg zu den Haustieren gebahnt. Enrichment dient der Verhaltensbereicherung in einem Alltag, der für das Tier wenig (oder zu viele) Reize mit sich bringt, schafft Beschäftigung, geistige Auslastung und fördert so den Stressabbau.

Enrichment ist auch für unsere Haushunde nicht zu vernachlässigen, vor allem, wenn sie in einer betreuenden Einrichtung untergebracht sind – das kann in einem Tierheim oder einer Hundepension sein und letztendlich auch ganz privat für Tage, an denen wir wenig Zeit für sie haben. Enrichment hat als Methode neben dem puren Beschäftigungsansatz viele weitere Qualitäten – so kann ein unsicherer Hund, beispielsweise über das eigenständige Lösen von Aufgaben, die Möglichkeit bekommen, sein Selbstvertrauen durch das Erfahren der eigenen Handlungsfähigkeit aufzubauen.

Unsere angehenden Hundewirt*innen haben mit viel Kreativität nachhaltiges Upcycling betrieben, weil Nachhaltigkeit wichtig ist und es außerdem bei dieser Methode gar nicht notwendig ist, viel Geld für Neues auszugeben.

Leute, Ihr könnt Euch kaum vorstellen, wie hart die Teilnehmenden der Hundewirt-Ausbildung gearbeitet haben 🤭: Es wurde gesammelt, gemanscht, geschnibbelt, geklebt und geknotet, bis die Scheren glühten und die Finger an den Tischen klebten – und es machte so viel Spaß! So viel, dass zu Hause und im Kindergarten gleich weiter enriched wurde, wie ihr auf einigen Fotos und im ersten Kommentar im Video mit Aik von Vera Trope entdecken könnt. 😁💙

Es war uns ein Fest und wir freuen uns schon auf die nächste Runde, die nächste Woche mit dem KennenLernen der Hundewirt*innen 2021 startet.